Die niederländische Lkw-Maut gilt seit dem 1. Juli 2026.

Wir legen offen dar, was sich ändert, was es kostet und wie wir gemeinsam konstruktiv damit umgehen.

Seit dem 1. Juli 2026 zahlt in den Niederlanden jeder Lkw ab 3.500 Kilogramm für jeden gefahrenen Kilometer. Die Eurovignette ist entfallen, die Kraftfahrzeugsteuer für den schwereren Straßengüterverkehr sinkt deutlich, und an ihre Stelle tritt die Lkw-Maut: Zahlen nach Nutzung.

Das ist eine der größten Veränderungen im Straßengüterverkehr der vergangenen Jahre. Für Sie als Auftraggeber ist es gut zu wissen, worum es geht. Nicht als Sorge, sondern als Zusammenhang. Deshalb hier eine klare Übersicht.

Was sich ab heute ändert

Die Maut gilt auf nahezu allen Autobahnen und auf einem Teil der Provinz- und Gemeindestraßen, für niederländische wie für ausländische Lkw. Letzteres ist ein Gewinn: Auch ausländische Transporteure tragen nun zum Unterhalt unserer Straßen bei, was die Wettbewerbsbedingungen fairer macht. Der Tarif richtet sich nach Gewicht und Emissionen des Fahrzeugs. Je sauberer und leichter, desto niedriger der Betrag pro Kilometer.

Was sie kostet

Ein Rechenbeispiel, das die Regierung selbst verwendet: Ein Diesel-Lkw mit 75.000 Kilometern im Jahr zahlt rund 13.950 Euro Maut jährlich. Dasselbe Fahrzeug vollelektrisch kommt auf etwa 2.625 Euro. Der durchschnittliche Tarif liegt 2026 bei rund 19 Cent pro Kilometer für Diesel gegenüber wenigen Cent für emissionsfreie Fahrzeuge.

Für eine Flotte von mehr als hundert Fahrzeugen ist das ein ernstzunehmender, struktureller Kostenblock. Zugleich steckt darin eine klare Logik, denn sie belohnt genau die Entscheidungen, auf die sich die Branche ohnehin zubewegt.

Eine angenehme Nuance für die kurze Frist: Vom 1. September bis zum 31. Dezember 2026 gilt ein vorübergehender Rabatt von 22,3 Prozent auf den Tarif, weil die Kraftstoffkosten in diesem Jahr stark gestiegen sind. Ab 2027 steigen die Tarife jährlich wieder mit der Inflation.

Wohin das Geld fließt

Hier steckt vielleicht die positivste Nachricht. Ein großer Teil der Einnahmen fließt in die Branche zurück. Für 2026 stehen über 253 Millionen Euro für Nachhaltigkeit bereit, und im Zeitraum bis 2030 sind es mehr als 1,6 Milliarden, davon der größte Teil für die Elektrifizierung von Lkw und für Ladeinfrastruktur. Wer jetzt in sauberes Material investiert, fährt später strukturell günstiger. Genau deshalb blicken wir nach vorn.

Die Realität, offen benannt

Wir tun nicht so, als ändere sich dadurch nichts. Der Transportsektor arbeitet seit Längerem mit schmalen Margen. Verkehr und Lagerei ist nicht ohne Grund die Branche, die den Druck steigender Kosten am stärksten spürt. Ein zusätzlicher struktureller Kostenblock verlangt deshalb ein offenes Gespräch in der Kette und keine Überraschungen im Nachhinein.

Dieses Gespräch führen wir gern, partnerschaftlich. Gemeinsam schauen wir, wie wir die Kosten durch klügere Planung, höhere Auslastung und saubereres Material beherrschbar halten. Davon profitieren alle: Sie, wir und die Kette insgesamt.

Wie KSZ dazu steht

Wir sind überzeugt, dass Transport einen fairen Preis verdient, weil eine faire Leistung dahintersteht. Zertifizierter Transport, verlässliche Lieferungen, datengestützte Planung und die Gewissheit, dass die Versorgung einfach weiterläuft. Dazu gehört Transparenz. Wir verarbeiten die Maut in einem klaren Kilometerpreis statt in einem vagen Zuschlag am Ende der Rechnung. Und wir investieren in saubereres Material, damit dieser Preis auf Sicht sogar günstiger ausfallen kann.

Ohne Transport steht alles still.

Die Lkw-Maut macht sichtbar, was immer schon galt: Diese Grundlage unserer Wirtschaft kostet Geld, und mit den richtigen Entscheidungen ist dieses Geld gut angelegt. Wir gehen diese Entscheidungen zuversichtlich an.

Sie möchten wissen, wie KSZ die Maut in einen fairen, transparenten Kilometerpreis einrechnet und wie wir gemeinsam durch klügere Planung und mehr Nachhaltigkeit Kosten beherrschen können? Unsere Spezialisten denken gern unverbindlich mit Ihnen mit.

Quellen: Rijksoverheid.nl, vrachtwagenheffing.nl, CBS. Zahlen auf Preisbasis 2026.

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