Die Lkw-Maut kommt. Für viele Transportunternehmen wirft das Fragen auf: Was bedeutet sie für Kosten, Routen und Lieferzeiten? KSZ Transport arbeitet seit Jahren an den Antworten.

Das Unternehmen investierte in intelligente Planung, einen zentralen Standort und einen schrittweisen Umstieg auf Elektromobilität. „Wir wollen nicht hinterher reparieren, sondern vorher gut organisieren", sagt Richard Valkenburg, kaufmännischer Direktor. „Damit unsere Kunden später keine Umstände haben und genau wissen, woran sie sind."

 

Die Grundlage ist die IT. KSZ Transport nutzt Systeme, die Aufträge, Zeitfenster und Verkehrsinformationen zu einem einzigen Vorschlag für den Disponenten zusammenführen. Das ergibt kürzere Routen, weniger Leerkilometer und weniger Wartezeit. „Wir sehen pro Fahrt die beste Reihenfolge und den besten Abfahrtszeitpunkt", sagt Valkenburg. „Verschiebt sich ein Entladefenster oder steht der Verkehr, steuern wir nach. Jeder Kilometer, den man nicht fährt, spart später bei der Maut und beim CO₂."

 

Die Beratung der Kunden gehört ausdrücklich dazu. „Wir schauen gemeinsam: Können Sie eine Viertelstunde früher laden, ein Zeitfenster erweitern oder einen anderen Hub nutzen?", so Valkenburg. „Das klingt klein, aber die Wirkung ist groß. Wir helfen Kunden, pro Sendung die klügste Wahl zu treffen."

 

Auch die Lage von KSZ ist eine bewusste Entscheidung. Deshalb hat KSZ Transport im vergangenen Jahr einen Standort in Culemborg hinzugenommen. Von Culemborg aus, mitten im Land und nahe an Autobahnen und Logistikknotenpunkten, sind viele Ziele schneller erreichbar. Dadurch werden An- und Abfahrtswege kürzer und das Bündeln von Strömen einfacher. „Zentral zu sitzen spart Kilometer", sagt Valkenburg. „Und weniger Kilometer bedeuten unmittelbar geringere Kosten und mehr Spielraum in der Planung. Das ist ein Vorteil, der sich jeden Tag auszahlt."

 

Parallel baut KSZ eine elektrische Flotte auf. 22 Elektro-Lkw wurden angeschafft und werden schrittweise eingesetzt. Die ersten beiden sind bereits unterwegs. Damit diese Flotte gut läuft, entsteht ein neues Warehouse mit Ladehof und Ladeinfrastruktur. Dort kann in Schwachlastzeiten intelligent geladen und können Fahrzeuge für die Abfahrt vorbereitet werden. „Elektrisch fahren verlangt Rhythmus", erläutert Valkenburg. „Mit eigener Ladeinfrastruktur bestimmen wir diesen Rhythmus selbst. So behalten wir Verfügbarkeit, Kosten und Service im Griff."

 

Die Kombination aus IT, Beratung, Lage und Elektromobilität soll für planbare, transparente Kosten sorgen. Kunden erhalten Einblick in Fahrten, Ankunftszeiten und Abweichungen sowie Berichte über Auslastung und Leerkilometer. „Wir rechnen Szenarien durch", sagt Valkenburg. „Was passiert mit dem Kostenpreis, wenn Sie das Zeitfenster erweitern oder eine Fahrt elektrisch durchführen? Diese Rechnung machen wir vorab, damit niemand von der Maut überrascht wird."

 

Wichtig: Der Plan ist nicht theoretisch, sondern operativ. Disponenten überwachen rund um die Uhr, stimmen sich mit den Distributionszentren ab und passen Routen an, wenn es nötig ist. „IT hilft, aber den Unterschied machen Menschen", betont Valkenburg. „Unsere Teams wissen, wo es zu Spitzenzeiten doch fließt und welche Reihenfolge der Stopps Zeit spart. Mit der Maut wird dieses Praxiswissen nur noch wertvoller."

Für Kunden geht es am Ende um Lieferzuverlässigkeit und Ruhe. KSZ verspricht keine Wunder, wohl aber klare Entscheidungen und messbare Wirkung. Weniger Umwege, bessere Auslastung, kluge Planung und, wo sinnvoll, elektrisch: An diesen Stellschrauben wird täglich gedreht. „Die Lkw-Maut ist kein Grund zur Panik", schließt Valkenburg. „Sie ist eine Realität, auf die man sich einstellen kann. Wir haben das getan. Und wir nehmen unsere Kunden dabei mit: mit klaren Daten, praktischen Absprachen und einem Netz, das für morgen bereit ist."

 

Wer wissen möchte, was das für das eigene Netz bedeutet, kann ein Szenario durchrechnen lassen: mit aktuellen Mengen, Zeitfenstern und Routen. Das Ziel ist einfach: jeden Kilometer stimmig machen, heute und morgen.

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