Deshalb müssen bei KSZ Transport gut hundert Lkw ready to go sein.
Die Einzelhandelsdistribution läuft sieben Tage die Woche. Das verlangt ein straff organisiertes Reifenmanagement. In Profile DBS fand KSZ einen Partner, der die Flotte in Bewegung hält.
In der Zentrale von KSZ in Moerdijk kamen vier Beteiligte zusammen: Richard Valkenburg, kaufmännischer Direktor von KSZ Transport, Alexander Lang, kaufmännischer Direktor von DBS, Jos Stolk, Kundenbetreuer bei Profile DBS, und Peter de Werker, verantwortlich für den Service bei Profile DBS Moerdijk.
Fremd sind sie einander nicht; die Zusammenarbeit mit Profile besteht seit Jahren und ist mit KSZ mitgewachsen. KSZ begann einst als Koerier Service Zeeland, hat sich inzwischen aber zu einem vollwertigen Transportunternehmen entwickelt, das unter anderem in den Bereichen Food, Pharma, temperaturgeführter Transport und Einzelhandelsdistribution tätig ist. Im Industriegebiet von Moerdijk ist dieses Wachstum gut sichtbar. Unweit des heutigen Standorts entsteht eine neue Hauptniederlassung, und auch der Fuhrpark wird erweitert.
Dieser Fuhrpark umfasst derzeit hundert Lkw, und bald kommen zwanzig Elektrofahrzeuge hinzu. Gutes Reifenmanagement wird damit immer wichtiger. Die Fahrzeuge legen im Schnitt rund 100.000 Kilometer im Jahr zurück, und etwa 95 Prozent der Transporte finden innerhalb der Benelux statt. „Einzelhandelsdistribution ist ein großer Zweig in unserem Unternehmen", erzählt Richard. „Und dieser Verkehr läuft sieben Tage die Woche. Stillstand kostet Geld."
Profile DBS Moerdijk: der tägliche Service
Profile DBS Moerdijk übernimmt einen wesentlichen Teil des täglichen Reifenservice. Für Richard ist die Nähe ein großer Vorteil. „Profile DBS Moerdijk sitzt gleich um die Ecke. Die Wege zu Peter sind kurz: Man ruft an, und es wird geregelt. Profile DBS ist ein Partner, an den wir uns immer wenden können, vor allem aber ein Partner, der versteht, in welchem Umfeld wir uns bewegen."
Peter und sein Team führen den Service dort aus, wo die Fahrzeuge gerade sind. Das kann bei KSZ selbst sein, ebenso gut aber bei einem Wartungspartner. Mit drei voll ausgestatteten Servicefahrzeugen kann das Team an verschiedenen Standorten arbeiten. „Ich versuche, so viel wie möglich selbst in der Hand zu behalten", erzählt Peter. „Wir kennen den Kunden und wissen, was nötig ist. Passiert etwas außerhalb unseres eigenen Gebiets, können wir auf das landesweite Servicenetz zurückgreifen."
Eine Flotte, zwei Standorte
Die Lkw von KSZ stehen nicht nur in Moerdijk. Für die Fahrzeuge rund um Culemborg arbeitet Profile DBS mit Profile Nout Culemborg zusammen. Beide arbeiten nach denselben Servicevereinbarungen, während Profile DBS zentral den Überblick behält. „Die Servicevereinbarungen, die wir mit KSZ getroffen haben, werden auch von unseren Kollegen in Culemborg umgesetzt", erzählt Jos. „Die Informationen laufen bei uns zusammen, und wir behalten zentral den Überblick."
Für KSZ bedeutet das vor allem Bequemlichkeit. Richard: „Wenn etwas nicht rundläuft, sind die Wege kurz und ist es auch gleich wieder gelöst."
Prüfen, bevor ein Problem entsteht
Reifenservice bedeutet in dieser Zusammenarbeit mehr, als zu reagieren, wenn ein Lkw mit einem Problem liegen bleibt. Mindestens zweimal im Jahr wird die Flotte bei einem Fleetcheck kontrolliert. Dabei achten die Monteure unter anderem auf Profiltiefe, Reifendruck und sichtbare Beschädigungen.
Der Reifendruck wird, wo nötig, direkt korrigiert. Wird ein Schaden festgestellt, der Handlung erfordert, wird sofort veranlasst, den Reifen zu reparieren oder zu ersetzen. So lassen sich Probleme früh erkennen und Arbeiten planen, bevor sie den Tagesbetrieb stören. „Die Lkw sollen so viel wie möglich fahren", sagt Peter. „Deshalb haben unsere Monteure feste Routen. Sobald Fahrzeuge stehen, die Wartung brauchen, nehmen wir sie uns sofort vor."
Der Neubau von KSZ macht das künftig noch einfacher. Am Wochenende werden voraussichtlich sechzig bis siebzig Fahrzeuge am neuen Standort in Moerdijk stehen und etwa fünfzig rund um Culemborg. Dadurch lässt sich die Wartung noch gezielter auf Zeitpunkte legen, an denen Fahrzeuge nicht für den Transport gebraucht werden.
LingLong: ein Reifen für den intensiven Einsatz
Auch die Wahl des Reifens erfolgt bewusst. Im Rahmen der heutigen Zusammenarbeit setzt KSZ auf LingLong-Lkw-Reifen. Vorab wurden verschiedene Marken und Preisniveaus nebeneinandergestellt.
„Reifen sind für uns ein erheblicher Kostenblock", erläutert Richard. „Dann will man wissen, welcher Reifen zur Arbeit passt, aber auch, was finanziell interessant ist. Wir haben uns nun gemeinsam mit Profile für LingLong entschieden und sind damit bislang sehr zufrieden."
In der Einzelhandelsdistribution müssen Reifen viel aushalten. Die Fahrzeuge rangieren ständig, fahren rückwärts und wenden regelmäßig in engen Straßen und an beengten Ladestellen. Richard: „Es wird sehr viel gelenkt und gewendet. Die Reifen werden ordentlich beansprucht, aber bislang machen sie das einfach gut." Auch aus der Werkstatt sind die Erfahrungen mit LingLong positiv. Peter: „Die Fahrer kommen nicht mit Beschwerden über Vibrationen, Lenkverhalten oder Fahrverhalten zurück. Das ist für uns ein wichtiges erstes Signal."
Für belastbare Aussagen zu Laufleistung und Kilometerkosten ist es noch zu früh; dafür sind die Reifen noch nicht lange genug im Einsatz. Gerade deshalb verfolgen Profile und KSZ die Leistung in der kommenden Zeit weiter.
Mit der Flotte mitwachsen
Die nächste Entwicklung steht derweil schon vor der Tür. KSZ nimmt zwanzig Elektro-Lkw in den Fuhrpark auf und stattet den neuen Standort mit Ladeinfrastruktur aus. Elektrofahrzeuge brauchen unter anderem wegen ihres Gewichts und ihres Antriebs andere Reifen als nicht-elektrische Fahrzeuge.
Profile möchte diese Entwicklung gemeinsam mit KSZ weiterverfolgen. Neue Kontrollsysteme, TPMS und die weitere Digitalisierung von Reifenmessungen können dabei immer mehr Informationen über Zustand und Leistung der Flotte liefern. „KSZ ist offen für Innovationen", sagt Jos. „Wenn es neue Produkte oder Techniken gibt, können wir sie besprechen und gegebenenfalls gemeinsam testen. Das macht es interessant, auch gemeinsam nach vorn zu schauen."
Für Alexander liegt der Wert vor allem in der Art, wie beide Unternehmen zusammenarbeiten. Nicht warten, bis ein Problem entsteht, sondern erreichbar sein, mitdenken und schnell handeln, wenn es nötig ist. „Das ist echte Partnerschaft."
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